Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Potenzstörungen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Potenzstörungen

Links zu Potenzstörungen

Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion
www.impotenz-selbsthilfe.de

Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.
www.dgu.de

Informationen zu „Potenzproblemen bei Diabetes“ der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin
www.kvberlin.de

Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e. V.
www.isg-info.de

Internisten im Netz
www.internisten-im-netz.de

07. November 2017
Nach einer Operation oder Strahlentherapie bei Prostatakrebs kann es zu Inkontinenz kommen. Für Betroffene gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten.
  
28. September 2017
Das Motto der 2002 gegründeten Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Siegen lautet „Zusammen sind wir stark“.
  
16. Januar 2017
Eine operative Entfernung der Prostata kann Impotenz begünstigen. Verschiedene Hilfsmittel können helfen, die Erektionsfähigkeit zu bessern.
  
18. Oktober 2016
Die Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Burgdorf besuchte 2016 die urologische Abteilung in Lübeck. und bekam dort Einblicke in neue Therapiemöglichkeiten.
  
14. Oktober 2016
Der Landesverband Prostatakrebs Selbsthilfe Schleswig-Holstein feierte 2016 sein 15-jähriges Jubiläum. Gruppentreffen können ohne Anmeldung besucht werden.
  
Therapie Potenzstörungen

Die Leitlinie zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Potenzstörung) der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) erläutert die unterschiedlichen Therapiemethoden. Entscheidend für die Wahl der richtigen Behandlungsmethode ist zum einen die Form der Potenzstörung ausschlaggebend, zum anderen die Ursache der Beschwerden. Liegt die Ursache von Potenzstörungen im psychischen Bereich, ist eine Sexual- oder Psychotherapie sinnvoll. Bei organischen Ursachen für Potenzstörungen können medikamentöse oder operative Methoden angewandt werden. Häufig helfen auch Erektionshilfen bei Potenzstörungen.

Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen für die Entstehung von Potenzstörungen. Sie können im psychischen, neurogenen, vaskulären oder hormonellen Bereich liegen. Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Adipositas oder Multiple Sklerose können Potenzstörungen verursachen, wenn sie sich auf die Blutgefäße oder das Nervensystem auswirken. In diesen Fällen wird zu wenig Blut in die Schwellkörper des männlichen Gliedes gepumpt bzw. wichtige Nervenimpulse werden unterdrückt. Oft stellt eine Verkalkung der Gefäße eine Ursache für Potenzstörungen dar.

Daneben kommen auch psychische und soziale Faktoren als Ursachen infrage, etwa Depressionen, Stress und Partnerschafts- oder Persönlichkeitsprobleme. Potenzstörungen können auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.

Diagnose Potenzstörungen

Am Anfang der Diagnose von Potenzstörungen steht das Anamnesegespräch beim Urologen oder Andrologen. In diesem wird zunächst geklärt, wie die sexuellen Probleme des Patienten aussehen und wie lange sie bereits andauern. Schon hier werden sich unter Umständen Anzeichen für eine psychische Ursache des Leidens zeigen. Die Risiko- und Medikamentenanamnese klärt, ob Vorerkrankungen des Betroffenen als Ursache für die Potenzstörungen infrage kommen, oder ob es sich um die Nebenwirkung eines Medikaments handelt. Zahlreiche weitere Untersuchungsmethoden ermöglichen es dem Arzt, herauszufinden, ob die Ursachen für die Potentstörungen organischer oder psychischer Natur sind, und welche Therapie für den Patienten geeignet ist.