Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Potenzstörungen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Potenzstörungen

Links zu Potenzstörungen

Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion
www.impotenz-selbsthilfe.de

Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.
www.dgu.de

Informationen zu „Potenzproblemen bei Diabetes“ der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin
www.kvberlin.de

Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e. V.
www.isg-info.de

Internisten im Netz
www.internisten-im-netz.de

07. November 2017
Nach einer Operation oder Strahlentherapie bei Prostatakrebs kann es zu Inkontinenz kommen. Für Betroffene gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten.
  
02. November 2017
Für Männer mit Prostatakrebs gibt es Rehakliniken, die speziell auf die Nachwirkungen der Therapie, wie z. B. Inkontinenz, ausgerichtet sind.
  
09. Oktober 2017
Bei der operativen Entfernung der Prostata kann es bedingt durch eine teilweise Entnahme der Blasenschließmuskulatur zu Inkontinenz kommen.
  
28. September 2017
Das Motto der 2002 gegründeten Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe Siegen lautet „Zusammen sind wir stark“.
  
07. März 2017
Bei der Hormontherapie wird die Testosteronproduktion unterbunden, da Testosteron Einfluss auf die Aktivität der Tumorzellen haben kann.
  
Diagnose Potenzstörungen

Am Anfang der Diagnose von Potenzstörungen steht das Anamnesegespräch beim Urologen oder Andrologen. In diesem wird zunächst geklärt, wie die sexuellen Probleme des Patienten aussehen und wie lange sie bereits andauern. Schon hier werden sich unter Umständen Anzeichen für eine psychische Ursache des Leidens zeigen. Die Risiko- und Medikamentenanamnese klärt, ob Vorerkrankungen des Betroffenen als Ursache für die Potenzstörungen infrage kommen, oder ob es sich um die Nebenwirkung eines Medikaments handelt. Zahlreiche weitere Untersuchungsmethoden ermöglichen es dem Arzt, herauszufinden, ob die Ursachen für die Potentstörungen organischer oder psychischer Natur sind, und welche Therapie für den Patienten geeignet ist.

Als Potenzstörung wird in erster Linie die erektile Dysfunktion bezeichnet, das Ausbleiben einer befriedigenden Erektion. Darüber hinaus zählen auch eine gestörte Libido und die verminderte Zeugungsfähigkeit des Mannes zu den Potenzstörungen. Die Ursachen hierfür können psychisch und organisch sein, i. d. R. handelt es sich um ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Potenzstörungen sind abhängig vom Alter des Mannes und können Hinweise geben auf andere, u. U. schwerer wiegende Erkrankungen. Zwar fällt der Gang zum Arzt vielen Betroffenen nicht leicht, aber dieser kann bei rechtzeitiger Behandlung oft Langzeitschäden verhindern, und die Erektionsfähigkeit wiederherstellen.

Es gibt eine Vielzahl möglicher Ursachen für die Entstehung von Potenzstörungen. Sie können im psychischen, neurogenen, vaskulären oder hormonellen Bereich liegen. Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Adipositas oder Multiple Sklerose können Potenzstörungen verursachen, wenn sie sich auf die Blutgefäße oder das Nervensystem auswirken. In diesen Fällen wird zu wenig Blut in die Schwellkörper des männlichen Gliedes gepumpt bzw. wichtige Nervenimpulse werden unterdrückt. Oft stellt eine Verkalkung der Gefäße eine Ursache für Potenzstörungen dar.

Daneben kommen auch psychische und soziale Faktoren als Ursachen infrage, etwa Depressionen, Stress und Partnerschafts- oder Persönlichkeitsprobleme. Potenzstörungen können auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.