Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Potenzstörungen

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Potenzstörungen

Links zu Potenzstörungen

Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion
www.impotenz-selbsthilfe.de

Berufsverband der Deutschen Urologen e. V.
www.dgu.de

Informationen zu „Potenzproblemen bei Diabetes“ der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin
www.kvberlin.de

Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit e. V.
www.isg-info.de

Internisten im Netz
www.internisten-im-netz.de

07. März 2017
Bei der Hormontherapie wird die Testosteronproduktion unterbunden, da Testosteron Einfluss auf die Aktivität der Tumorzellen haben kann.
  
28. Februar 2017
Ein Kritikpunkt bei der Zertifizierung von Tumorzentren ist die unterschiedliche Behandlung von größeren Kliniken und kleineren, eher ländlichen Kliniken.
  
20. Februar 2017
Der Bundesverband der Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. ist ein Verbund von rund 240 Selbsthilfegruppen, der Betroffenen ein Forum zum Austausch bietet.
  
20. Februar 2017
Im Jahr 2015 feierte der Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe sein 15-jähriges Jubiläum. Der BPS möchte „Informieren, helfen, Einfluss nehmen“.
  
20. Februar 2017
Europäische Urologen- und Patientenverbände haben den 15. September zum Europäischen Prostata-Tag erklärt.
  
Diagnose Potenzstörungen

Am Anfang der Diagnose von Potenzstörungen steht das Anamnesegespräch beim Urologen oder Andrologen. In diesem wird zunächst geklärt, wie die sexuellen Probleme des Patienten aussehen und wie lange sie bereits andauern. Schon hier werden sich unter Umständen Anzeichen für eine psychische Ursache des Leidens zeigen. Die Risiko- und Medikamentenanamnese klärt, ob Vorerkrankungen des Betroffenen als Ursache für die Potenzstörungen infrage kommen, oder ob es sich um die Nebenwirkung eines Medikaments handelt. Zahlreiche weitere Untersuchungsmethoden ermöglichen es dem Arzt, herauszufinden, ob die Ursachen für die Potentstörungen organischer oder psychischer Natur sind, und welche Therapie für den Patienten geeignet ist.

Therapie Potenzstörungen

Die Leitlinie zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Potenzstörung) der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) erläutert die unterschiedlichen Therapiemethoden. Entscheidend für die Wahl der richtigen Behandlungsmethode ist zum einen die Form der Potenzstörung ausschlaggebend, zum anderen die Ursache der Beschwerden. Liegt die Ursache von Potenzstörungen im psychischen Bereich, ist eine Sexual- oder Psychotherapie sinnvoll. Bei organischen Ursachen für Potenzstörungen können medikamentöse oder operative Methoden angewandt werden. Häufig helfen auch Erektionshilfen bei Potenzstörungen.

Potenzstörungen können auf vielfältige Weise auftreten. Die erektile Dysfunktion z. B. beschreibt die Unfähigkeit eine Erektion für einen funktionierenden Geschlechtsverkehr aufrechtzuerhalten oder herzustellen. Unerheblich ist dabei, ob eine Erektion ausbleibt, zu schwach ist oder nicht lange genug anhält. Des Weiteren besagt die Definition, dass die zeitliche Dauer der Potenzstörung mindestens sechs Monate betragen sollte.

Studien belegen, dass die Häufigkeit von Potenzstörungen mit steigendem Alter zunimmt. Da Potenzstörungen auch durch Gefäßveränderungen ausgelöst werden können, sollte auf Cholesterin und Blutdruck geachtet werden. Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Übergewicht können sich ebenfalls negativ auf die Potenz auswirken.